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Pressemitteilungen

01.07.2019

Die von der Conterganstiftung gezahlten Renten für die von Thalidomid betroffenen Menschen in Deutschland und dem Ausland werden zum 1. Juli 2019 erhöht. Das gab das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) über den Bundesanzeiger bekannt.

Betroffene erhalten damit mindestens rund 700 Euro im Monat, im Schadenshöchstfall bis zu 8.117 Euro. Seit August 2013 erhalten Betroffene außerdem Leistungen zur Deckung spezifischer Bedarfe. Mit der jüngsten Anpassung des Conterganstiftungsgesetzes werden die Leistungen für spezifische Bedarfe seit Januar 2017 pauschal und ohne Antrag gezahlt. Die Empfänger in Deutschland erhalten einen jährlichen Sockelbetrag in Höhe von 4.800 Euro und weitere Mittel in Abhängigkeit der Schwere der Schädigung. Anders als zuvor können sie zudem selbst über die Verwendung der Mittel entscheiden.